SR Jörg Kühne bezüglich Entscheidung des Zoos

AfD - Stadtrat bedauert Vorhaben der Zooleitung, in diesem Jahr nicht mehr Zootierpfleger ausbilden zu wollen.

Der AfD - Stadtrat Jörg Kühne sieht Überlegungen der Zoo-Geschäftsführung, in diesem Jahr überhaupt keine
Zootierpfleger auszubilden, als nicht richtiges Signal an.
Damit würde die lange Tradition der Ausbildung von Zootierpflegern, die auf die Mitte der 50er Jahre des
letzten Jahrhunderts zurück geht, einen Bruch erleiden. Das die Zooleitung aktuell Stellenpläne und den Mitarbeiterbestand sowie finanzielle Zwänge im Auge hat, ehrt die Geschäftsführung. Begrüßenswert aber wäre auch nochmals kurzfristig über eine Fortführung der Ausbildung Jugendlicher im Beruf des
Zootierpflegers auch in diesem Jahr mit weniger Lehrlingen nachzudenken. Die im Zoo Leipzig hervorragend
zoologisch ausgebildeten jungen Menschen werden nicht nur in Deutschlands Tiergärten eine zukunftsorientierte berufliche Perspektive finden, wenn die Lehrlinge nicht vom Leipziger Zoo nach ihrer Ausbildung übernommen werden können.
Die guten Traditionen des „Zoo der Zukunft“ sollten ohne Brüche fortgeführt werden. Zooleitung und Aufsichtsrat sollten nochmals darüber nachdenken wie im verringerten Maße auch dieses Jahr und künftig die Ausbildung von Zootierpflegern sicher gestellt werden kann, Die Einführung der Ausbildung von Tierpflegern
im Leipziger Zoo geht auf die Aktivität des legendären Zoodirektors Prof. Dr. Schneider zurück, der im Jahr
1955 die ersten Lehrlinge in der Zootierpflege ausbilden ließ, weiß Kühne, dessen Vater zu den ersten Leipziger Lehrlingen in diesem Ausbildungsberuf im Jahr 1955 gehörte. Wenn künftig nur drei bis fünf Zootierpfleger in unserem Tiergarten eine Ausbildung zum Zootierpfleger genießen, als bisher zehn junge Menschen, wäre dies doch vielleicht ein gangbarer Weg für die
Verantwortlichen um Herrn Prof. Junhold und des Aufsichtsrates unseres Zoologischen Gartens, diesen sehr naturnahen Lehrberuf im Leipziger Tiergarten weiter zu erlernen, ist Kühne abschließend nicht ohne Hoffnung.

Jörg Kühne
AfD-Stadtrat und
stv. Fraktionsvorsitzender

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