Schulmuseum in das Naturkundemuseum

SR Jörg Kühne

AfD Stadtrat fordert Prüfung des Umzugs vom Schulmuseum von der Runden Ecke in das Naturkundemuseum

AfD Stadtrat Jörg Kühne fordert von der Stadt die Prüfung der Möglichkeit des Umzuges des Schulmuseums vom jetzigen Standort in der Runden Ecke in das ehemalige Schulgebäude am Goerdelerring. Das zur Zeit noch vom Naturkundemuseum bis zum Umzug in die Baumwollspinnerei genutzte Gebäude, welches sich im Besitz der Stadt Leipzig befindet, bietet nach einer Sanierung ausreichend Platz für die Ausstellung des Schulmuseums in einer bis 1906 als Schule genutzten Örtlichkeit und bietet mit seiner Aula auch Möglichkeiten für Veranstaltungen und Sonderschauen.

Darüber hinaus sollte eine gemeinsame Nutzung des ehemaligen Schulhauses auch als "Richard-Wagner-Haus" von Seiten der Stadt mit dem Richard-Wagner-Verband, dem Schulmuseum geprüft werden, welche Wege gesucht und gefunden werden müssen, wie eine Sanierung des sehr sanierungsbedürftigen Gebäudes finanziell und baulich umgesetzt werden kann. Eine gemeinsame künftige Nutzung des freiwerdenden Gebäudes hätte einen doppelten positiven Nutzen. Das Alleinstellungsmerkmal der Runden Ecke zur Erinnerung an die einmaligen historischen Ereignisse der Friedlichen Revolution 1989 und deren Folge, der Einheit des deutschen Vaterlandes in Freiheit im Jahr 1990, würde durch den Umzug des Schulmuseums in das ehemalige Naturkundemuseum gestärkt und die Platzkapazitäten für Ausstellungen, wie zum Beispiel der Dauerausstellung "Friedliche Revolution" wäre erhöht und auch der ehemalige Kinosaal der Stasi könnte wieder anderen Nutzungen, wie Podiumsdiskussionen oder für ähnliche Veranstaltungen benutzt werden. Jetzt sind ja bekanntlich die Kapazitäten des Kinosaales sehr eingeschränkt durch die Dauerausstellung.

Auch der Richard Wagner-Verband Leipzig, der nicht erst seit dem 200. Geburtstag Wagners im Jahr 2013 durch hervorragendes bürgerschaftliches und kulturelles Engagement zur künstlerischen Wohlfahrt unserer Stadt beiträgt, könnte sein Projekt des "Richard-Wagner-Hauses" in der Geburtsstadt unweit des Geburtsortes des Meisters umsetzen für Musikabende in der Aula, Ausstellungen, Lesungen rund um das außergewöhnliche musikalische Wirken des Leipziger Tongenies. So kann der Verband dauerhaft, wie schon lange geplant, an Richard Wagner in einem nach ihm benannten Haus erinnern.

Platz ist für Schulmuseum und das Richard-Wagner-Haus zur gemeinsamen Nutzung. Nun müssen Stadt, Wagner-Verband und Schulmuseum den Umzug nach dem Auszug des Naturkundemuseums nur noch wollen, und eine Finanzierung der Sanierung des Hauses gemeinsam finden (Mäzene, Sponsoren aus der Wirtschaft,Kulturstiftungen des Bundes und des Landes, Bayreuth wären da Stichworte zur Findung finanzieller Mittel). Das setzt natürlich voraus, dass sich die Stadt zu ihrem Eigentum dort auch über den Auszug des Naturkundemuseums hinaus bekennt.

Das die heutigen Grünen schon lange nichts mehr mit den Bürgerrechtsaktivitäten von Bündnis90 zu tun haben zeigt sich unter anderem durch die aktuellen Vorschläge dieser Partei in Sachen Dauerausstellung "Friedliche Revolution" des Museums in der Runden Ecke. Leider ist aber auch seit längerem ein Umgang mit politisch Andersdenkenden innerhalb und außerhalb der Parlamente zu beobachten, der mittlerweile schon sehr bedenklich vordemokratische Züge annimmt!

Jörg Kühne
Stadtrat und stellv. Fraktionsvorsitzender
AfD- Stadtratsfraktion Leipzig

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