Leipzig setzt zukünftig bei Kurierfahrten auf Lastenfahrräder und Elektroautos - ein teuer Spaß!

Wir setzten uns für gesunden Menschenverstand anstatt auf blinden Aktionismus ein!

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Beigeordnete und Stadträte,
verehrte Gäste,

schon alleine die Behauptung, dass Lastenfahrräder „das Transportmittel der Zukunft“ sei, lässt einige Fragen unbeantwortet. In bestimmten Bereichen können Lastenfahrräder eine Marktnische bedienen, in vielen Marktsegmenten eben nicht. Ähnliches gilt aktuell bei dem Segment des Elektroautos. Lastenfahrräder als auch Elektroautos werden nicht die Mobilitätsprobleme der Zeit lösen, da ist vielmehr der Wunsch der Vater des Gedankens.

Laut Verwaltung werden täglich 320 km Wegstrecke zurückgelegt, davon ist die weiteste Wegstrecke die zum Landratsamt Leipziger Land in Borna.
Diese Wegstrecken alleine können nicht tagtäglich mit einem Lastenfahrrad zurückgelegt werden, folgerichtig macht die Stadtverwaltung einen Alternativvorschlag.

Die Verwaltung wünscht sich nun 2 Lose, welche zwischen Innenstadtbereich und Umland unterscheiden möchte. Für das Umland seien Elektrofahrzeuge vorgesehen.

Aber auch dieser Weg führt aus unserer Sicht in die Irre.
Die AfD-Stadtratsfraktion stellt sich die Frage, welches Elektrofahrzeug aktuell den Anforderungen der Wegstrecke von ca. 320km erreichen kann? Sicherlich werden die Reichweiten auf mehrere Fahrzeuge verteilt, aber eine gewisse Unflexibilität lässt sich nicht wegdiskutieren.

Bei einer Ausschreibung mit 2 Losen wird die Stadtverwaltung mehr Geld ausgeben müssen, es wird für den Bürger teurer. kurz: Es wird teurer!
Nicht nur aus diesem Grund lehnen wir daher den Antrag als auch den Verwaltungsstandpunkt entschieden ab.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

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