„Kultur-Euro“

SR Jörg Kühne

AfD-Stadtrat favorisiert Einführung eines „Kultur-Euro“ zur künftigen Finanzierung städtischer Kultur

Zur künftigen Finanzierung städtischer Kultureinrichtungen wie der Eigenbetriebe Oper, Gewandhaus, Musikschule JSB, Schauspiel und TdjW, der städtischen Museumslandschaft, der öffentlichen Büchereien etc, schlägt AfD-Stadtrat Jörg Kühne die Prüfung der Einführung eines „Kultur-Euro“ vor.

Die Abgabe wird von allen Leipziger Hotels, Herbergen, Pensionen von Übernachtungsgästen eingefordert, und sollte einen Euro nicht überschreiten.

Nicht wenige Touristen besuchen die Stadt Leipzig gerade wegen ihrer einzigartigen kulturellen Vielfalt. Um die Akzeptanz für diese touristische Abgabe zu erhöhen, sollte diese nicht nur einen Euro nicht überschreiten, sondern auch an den Finanzierung von Leipzigs Kulturlandschaft gekoppelt sein.

Für die künftige nachhaltige Finanzierung der Kulturlandschaft Leipzigs, die in Mitteldeutschland seines gleichen sucht, sollte man unkonventionelle Wege gehen, wenn nach einer Prüfung durch die Stadtverwaltung der Umsetzung der Einführung eines „Kultur-Euro“ rechtlich nichts im Wege steht. Daher überlegt die AfD- Stadtratsfraktion einen Prüfantrag hierzu zu stellen.

An der Finanzierung der vielfältigen „Kulturbrillianten“ unserer Stadt durch die öffentliche Hand führt kein Weg vorbei wenn wir diese einzigartige Kulturlandschaft einigermaßen bei noch knapper werdenden Kassen in unserer wachsenden Stadt erhalten wollen. An einen Ausbau ist ganrnicht mehr zu denken bei den völlig falschen Grundentscheidungen der Berliner Regierungskoalition im vergangenen Jahr, die alle Kommunen nun zu stemmen haben.

Private Finanzierungsmodelle für Kultureinrichtungen der Stadt, wie von einigen Vertretern anderer Parteien angedacht, sind ein Vabanque-Spiel.

Eine „Bettensteuer“, die auch zur Sanierung des Gesamthaushaltes der Stadt beitragen soll, hätte eher weniger Akzeptanz bei Gästen Leipzigs, glaubt Kühne.

Jörg Kühne

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