37 Mio. Euro! Leipzigs teuerstes Asylheim“...

37 Mio. Euro! Leipzigs teuerstes Asylheim“...
so lautete die Überschrift eines Artikels in der BILD Leipzig.

Darin heißt es, dass in der Arno‐Nitzsche‐Straße ein Asylbewerberheim gebaut werden soll. Für 37Mio. Euro erhalten 350 Flüchtlinge eine Dauerunterkunft. Bauherr ist dabei nicht die Stadt Leipzig, vielmehr soll die stadteigene LESG für die Umsetzung sorgen. Die Stadt zahlt anschließend für den Mietkauf 20 Jahre lang 156.000 EUR monatlich. Bis in das Jahr 2037 kommen so über 37Mio Euro zusammen. Über die Laufzeit von 20 Jahren kostet jeder Platz knapp 107.000 EUR. Runtergerechnet auf 10 Jahre (zum Vergleichen) kostet jeder Platz über 53.000 EUR. Für Stadtrat Holger Hentschel ein Unding: „Die verfehlte Asylpolitik seitens der Bundesrepublik zwingt Kommunen unwirtschaftliche Projekte (zum Jahreswechsel unter enormen Zeitdruck) durchzupeitschen. Trotzdem bzw. gerade deshalb sollte die Kommune die eigenen Interessen stärker vertreten.“ Hentschel fordert:

1. Berechtigte Asylbewerber möglichst dezentral versorgen
2. In Richtung Bundesland klare Kapazitätsgrenzen formulieren
3. überplanmäßige Ausgaben „Asyl“ einfordern
4. Unberechtigte (z.B.: abgelehnte) Asylbewerber zeitnah abschieben.
Laut Hentschel ist schon jetzt vorauszusehen, dass die Kommunen, also auch Leipzig, auf große Teile der überplanmäßigen
Ausgaben sitzen bleiben werden: „Diese Realität muss in der wirtschaftlichen Planung unbedingt berücksichtigt werden. Ein
‚weiter so‘ darf es nicht geben. Weiterhin ist wünschenswert, den sozialen Wohnungsbau auf alle bedürftigen Bevölkerungsgruppen auszuweiten. Dies ist zwingend erforderlich, um keine weiteren Konkurrenzängste zu fördern!“

rlich, um keine weiteren Konkurrenzängste zu fördern!“

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