AfD-Fraktion verwährt sich gegen die politische Vereinnahmung des Deutschen Bühnenvereins

SR Holger Hentschel

Haltung zeigen in den Zeiten von Fake News...

...So lautet ein Titel in der heutigen Printausgabe der LVZ.
Dabei wird der Deutsche Bühnenverein thematisiert, welcher sich nun stärker gegen Fremdenhass, Populismus und Unwahrheiten engagieren möchte.

Natürlich darf in diesem Zusammenhang die AfD nicht fehlen:
"Man muss sich darüber im Klaren sein, was Parteien wie die AfD oder Strömungen wie die Identitäre Bewegung fordern. Sie proklamieren ein anderes Weltbild der geschlossenen Räume. Das ist keine offene Gesellschaft mehr. [...] Wir müssen in den Argumentationen offensiver werden und kampfbereit sein."
(Marc Grandmontagne, Geschäftsführende Direktor)

Dazu nimmt Stadtrat Holger Hentschel Stellung:

Man merkt das der Deutsche Bühnenverein sich nicht mit der AfD beschäftigt hat. Schon alleine das Zusammenwürfeln von der AfD mit der Identitären Bewegung zeigt in welche Richtung der Artikel abzieht.
Die AfD möchte gerade die gewachsenen gesellschaftlichen Strukturen schützen. Mir erschließt sich nicht was dies mit geschlossenen Räumen zu tun haben soll! Sichere Grenzen? Rechtstreue? Wirtschaftliche Vernunft?

Gerne lädt die AfD-Stadtratsfraktion den geschäftsführenden Direktor des Deutschen Bühnenvereins zu einem Dialog in unsere Geschäftsstelle ein. So können wir den Artikel jedenfalls nicht unkommentiert lassen und verwahren uns gegen die politische Vereinnahmung des Deutschen Bühnenvereins.

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