„Runde Ecke“ – das 89er-Symbol!

SR Jörg Kühne

„Runde Ecke“ – das 89er-Symbol!

Die AfD-Fraktion schlägt in der Diskussion um die Durchführung der Wanderausstellung
der Bundeszentrale für politische Bildung zu „Muslime in Deutschland“ vor,
diese Ausstellung aus guten Gründen nicht im Kinosaal der „Runden Ecke“,
sondern in geeigneten Räumlichkeiten des Leipziger Hauptbahnhofes durchzuführen.
Der Vorteil liegt aus Sicht der Fraktion auf der Hand:
Der genannte Ort ist stark frequentiert. Somit erreicht der Veranstalter der Ausstellung
eine weit höhere Aufmerksamkeit bei Bürgern Leipzigs sowie bei einer großen Anzahl von
Gästen und Durchreisenden, ob Atheisten, Christen oder Menschen anderen Glaubens.
Die „Runde Ecke“ mit ihrem Kinosaal im Dittrichring 24 hat ein historisch geprägtes
Alleinstellungsmerkmal infolge der hervorragenden Dokumentation von Ursachen,
Verlauf und Ergebnis der Friedlichen Revolution von 1989, insbesondere hier in
Leipzig. Der vormalige Stasi-Kinosaal sollte daher ausschließlich für Ausstellungen
über diese Revolution und das risikovolle, revolutionäre Engagement eines Großteils
der Bürger Leipzigs, zur Darstellung der Geschichte des Machtapparates der SED und
für Foren zu den menschenverachtenden Realitäten des DDR-Alltages
genutzt werden – gegen das Vergessen, Verdrängen und Hintenanstellen unserer Geschichte!

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