Bürgerbeteiligung? Klasse statt Masse!

SR Tobias Keller

Bürgerbeteiligung? Klasse statt Masse!

Bürgerbeteiligung ist ein Schlagwort, welches – ernst genommen – eine Herausforderung für den Bürger und für die Stadt darstellt!
Dass dies nicht einfach zu meistern ist, zeigt folgende Betrachtung:
Zu den sogenannten „Workshops“, wie solche Arbeitstreffen genannt werden, kommen meist nur wenige „echte“ Bürger.
Die AfD-Fraktion fragt sich, liegt das an den angesetzten Tageszeiten,
zu denen vielearbeiten müssen? Oder sind es verklausulierte,
mit Denglisch und Verwaltungsdeutsch unverständlich gehaltene
Arbeitstitel? Oder ist es nicht zuletzt die Fülle von Bürgerbeteiligungen, die mancher Bürger nur schwer überschauen kann? Stellt sich die Stadt nicht manchmal selbst ein Bein mit Scheinbürgerbeteiligungen, die durchgeführt werden, um die Bürger bei brisanten Themen zu beruhigen, statt deren Ideen gewissenhaft zu prüfen? Unsere Fraktion meint, dass weniger manchmal
mehr sein kann! Als eines der schlechten Beispiele sei hier der Schulhausneubau in der Ihmelstraße genannt. Hier lud
die Verwaltung die Bürger vor Ort ein, diese beteiligten sich und brachten ihre Vorstellungen ein.
Ergebnis: Anstatt deren konstruktive Hinweise für das
Campus-Konzept – wie versprochen – zu berücksichtigen, erfolgte das Gegenteil: Nichtbeachtung und daher Bürgerfrust!

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